
Biomasse-Heizwerk Bad Endorf
Unsere Wärme wächst nach !
Energie geht niemals verloren. Sie kann nur umgewandelt werden. Wenn wir unsere wertvollen Öl- und Gasvorräte verheizen, könnten wir philosophisch sagen, „Erdgas und Heizöl wachsen nach“. Wir brauchen „nur“ ein paar hundert Millionen Jahre warten und „schon“ haben wir wieder neues Heizöl zum verschleudern...Die katastrophalen Folgen dieses sorglosen Umgangs mit den fossilen Brennstoffen beginnen wir heute langsam zu ahnen...
Ganz anders verhält es sich beim Brennstoff Holz. Der Kreislauf von der Entstehung (Wachstum) über die Verbrennung - im wesentlichen also die Umwandlung in Wasser und Kohlendioxid - und die Wiederentstehung mit gleichzeitiger Rückgewinnung des Sauerstoffs (!) beläuft sich hier auf nur wenige Jahrzehnte. Die Folgen für unseren Eingriff in den Naturhaushalt sind sehr gering und überschaubar. Diese Aussage gilt also: Unsere Wärme wächst nach!
Wo entsteht das Biomasse-Heizwerk ?
Auf dem gemeindeeigenen Bauhof wird ein Gebäude entstehen, dessen Bauart und Größe mehr an einen einheimischen Bauernhof als an ein Heizwerk erinnern wird. Über's Jahr gesehen ist lediglich mit 2 bis 3 Biomasse-Anlieferungen pro Woche zu rechnen. Durch die vollständige Verbrennung und Wärmerückgewinnung werden im normalen Dauerbetrieb am Kamin so gut wie keine Dampf- der Partikelemissionen austreten. Zur Versorgung der Verbraucher wird ein Rohrnetz verlegt.
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Biomasse-Einsatz ist wirtschaftlich
Die Wärmeerzeugung und -bereitstellung durch ein Biomasse-Heizwerk wurde von erfahrenen Energietechnik-Fachleuten des Ingenieurbüros KESS GmbH für unseren Fremdenverkehrs- und Luftkurort Bad Endorf als die ökologisch und ökonomisch beste Lösung ermittelt.Dieses Wärmegewinnungskonzept verbindet aktiven Umweltschutz durch drastische Verringerung schädlicher Emissionen mit erheblichen Kosteneinsparungen aufgrund stetig steigender Öl- und Gaspreise. Darüberhinaus erhöht sich das Raumangebot in den Häusern durch Wegfall von Heizöltanks, Brennern und Kesseln. Die oft hohen Instandhaltungskosten entfallen dadurch. Mehr Raum ist gleichzusetzen mit erhöhtem Lebensstandard!
Um den jährlichen Wärmebedarf für die vorgesehenen Gebäude zu decken, werden bis zu 12.000m2 Holzhackschnitzel benötigt. Diese Menge setzt sich zusammen aus Waldhackschnitzeln, Sägerestholz und Landschaftspflegeholz. Die Lieferung erfolgt durch Land- und Forstbetriebe, Sägewerke und Landschaftspflegebetrieben aus unserer Umgebung. Eine Stärkung der einheimischen Land- und Forstwirtschaft einerseits und eine Verringerung der Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten durch multinationale Konzerne andererseits stellen einen weiteren, nicht unwesentlichen Vorteil dar.