
Chiemgauklinik Marquartstein
Das neue Bio-Pellet-Heizcenter
Ende 2004 wurde das neue Biomasse-Heizcenter platzsparend in die ehemaligen Ölheizungsräume im Keller eines Nebengebäudes installiert und schon im Januar 2005 lieferte die Anlage die gesamte Heizenergie der Chiemgau-Klinik aus 100% naturbelassenen Holzpellets. Dank modernster Leistungs- und Verbrennungsregelung mit Fernüberwachung, vollautomatischer Kesselreinigung und Entaschung sind konstant hohe Wirkungsgrade bei geringsten Emissionen gewährleistet. Die Anlage läuft äußerst wartungsarm.Energie-Contracting mit Bio-Pellets
Die kostengünstige EnergiealternativeDie Firma KESS GmbH übernimmt alle Aufgaben für Planung, Genehmigung, Finanzierung, Förderung, Bau und Betriebsführung mit Brennstoffeinkauf und Belieferung des Bio-Pellet-Heizcenters. Als Abrechnungsgrundlage der Wärmelieferung dient die gelieferte Nutzwärme des Pelletkessels - gemessen am geeichten Wärmemengenzähler. Qualität, Menge und Preis sind in einem Wärmeliefervertrag fest vereinbart. Das entlastet die Klinikverwaltung und macht die Kosten transparent.
Holz ist gespeicherte Sonnenenergie
Bei der Verbrennung wird nur das Kohlendioxid (CO2) frei, das der Baum während seines Wachstums aus der Luft aufgenommen hat. Holz verbrennt CO2-neutral und schützt so unser Klima.Das Bio-Pellet-Heizcenter der Chiemgau-Klinik vermeidet jährlich Emissionen von 450.000 kg Kohlendioxid und 560 kg Schwefeldioxid (SO2). Das entspricht 200.000 Liter Heizöl. Dabei ist bereits das bei der Herstellung und dem Transport der Pellets anfallende Kohlendioxid berücksichtigt. Das bei der Durchforstung anfallende Restholz, das für Bio-Pellets genutzt wird, würde sonst im Wald verrotten. Dabei würde die gleiche Menge CO2 freigesetzt, wie bei der Verbrennung! Diese Emissionsmaßnahme trägt zur Stabilisierung des Luftkurortes Marquartstein bei.
Technische Daten
Anschlussleistung: ca. 900 kWWärmehöchstlast: ca. 600 kW
Biomassekessel: ca. 500 kW
Reserveölkessel: ca. 500 kW
Wärmeerzeugung aus Biomasse: ca. 1.800 MWh/a
Wärmeerzeugung aus Öl: ca. 50 MWh/a
Trassenlänge Nahwärmenetz: ca. 100 m
Biomasselager, unterirdisch: ca. 60 m3
Jahresverbrauch: ca. 410 to
Brennstoff: 100% naturbelassene Holzpellets
(Werte gerundet)

