
Gymnasium Oberhaching
Die Vorteile des Biomasseheizwerkes
- umweltfreundliche, innovative und bewährte Technik
- CO2-neutrale Verbrennung, hoher Klimaschutz
- weitgehende Unabhändigkeit von fossilen Energieträgern - Streckung der fossilen Ressourcen
- nachwachsender Rohstoff aus heimischer Region
- geringere Jahreswärmekosten verglichen mit Einzelbeheizungssystemen
- Instandhaltung, Kaminreinigung, Betrieb und Bedienung von Heiztechnik in den Abnehmergebäuden entfällt
- Sichere Lagerung und Transport (keine Gas- und Ölunfälle)
- Förderung der heimischen Landwirtschaft und der regionalen Wirtschaft
Chronogolie und Zeitplan
Januar 2000
Präsentation des Ingenieurbüros KESS zum Thema Biomasse und Nahwärme im GemeinderatFebruar 2000
Auftrag an KESS zur Erstellung einer MachbarkeitsstudieMai 2000
Vorstellung der StudieJuli 2000
Empfehlung des Projekts durch UBR und Agenda 215. Oktober 2000
Informationsreise des Gemeinderates, UBR und Agenda 21 zu zwei Biomasseheizwerken30. Oktober 2000
Informationsveranstaltung für die Gemeindemitglieder im Rathausnoch bis Dezember 2000
Überprüfung weiterer Anschlussmöglichkeiten zusätzlicher Gebäude (Schützenheim, Feuerwehrhaus) undVorbereitung eines Förderungsantrages an die zuständigen Behörden
Dezember 2000
Grundsatzentscheidung des Gemeinderates zum Bau eines BiomasseheizwerkesMärz 2001
Beginn der PlanungsarbeitenDas Biomasseheiz-Konzept
Ein Biomasseheizwerk mit Nahwärmenetz erzeugt durch die Verbrennung von Holzhackschnitzeln oder Restholz in Spezialheizkesseln Wärme. Diese Nutzwärme gelangt gebrauchsfertig in Form von Heißwasser über erdverlegte Spezialrohre zu den Abnehmern. In unserer Gemeinde sind dies zunächst das Gymnasium, die Hauptschule, der Bücherei-Neubau und das Rathaus. Hier wird die Wärme über einen Wärmetauscher an den Heizkreislauf des jeweiligen Gebäudes abgegeben. Das abgekühlte Wasser wird zum Heizwerk zurückgeleitet und wieder aufgeheizt. Es entsteht ein geschlossener Energiekreislauf. Diese Technik hat sich bewährt.Der aktive Klimaschutz
Das Biomasseheizwerk wurde von den erfahrenen Fachleuten des Ingenieurbüro KESS als die ökologisch und ökonomisch beste Lösung zur Energiebereitstellung für den Bedarf in unserer Gemeinde ermittelt. Aktiver Klimaschutz (durch deutlich geringeren CO2-Ausstoß) und ein erheblicher Preisvorteil (aufgrund der steigenden Öl- und Gaspreise) werden bei dieser Anlage optimal verbunden.Die Wärme aus den Wäldern
Um den jährlichen Wärmebedarf für die vorgesehenen Gebäude zu decken, werden bis zu 2.500 Schüttraummeter Holzhackschnitzel benötigt.Diese Menge setzt sich je zur Hälfte aus Waldhackschnitzeln sowie Sägerestholz/ Landschaftspflegeholz zusammen. Der Maschinenring Wolfratshausen stellt die notwendigen Liefermengen in Aussicht.
Das Bau- und Brennstofflieferkonzept
Das Heizhaus soll eine Flächenausdehnung von 9x9m, der Hackschnitzelbunker von 9x14m aufweisen. Kurze Wege zu den Abnehmergebäuden und problemlose An- und Abfahrten sind gewährleistet. Übers Jahr gesehen ist lediglich mit zwei Biomasse-Anlieferungen pro Woche zu rechnen.