
Biowärme auf Gut Ising
Umweltfreundliches Biomasse-Heizwerk
Durch den umweltfreundlichen Brennstoff Holz werden jährlich 350.000 Liter Heizöl ersetzt. Für den Klimaschutz werden jährlich 893.000 kg CO2 und 8.500 kg SO2 vermieden.Ökologische Wärmeversorgung mit Biomasse-Kessel: 900 kW
und Nahwärmenetzlänge: 800 m
für:
- Haus Salzburg
- Haus Florian
- Haus Georg
- Tennishalle
- Biedermeierhaus
- Reithalle
- Pizzeria
- Reiterhaus
- Wohnhäuser
- Landschulheim
Das Treibhausgas CO2 wird eingespart
Die Erzeugung und Bereitstellung von Wärme durch das Biomasse-Heizwerk Gut Ising verbindet aktiven Umweltschutz durch drastische Verringerung schädlicher Emissionen mit erheblichen Kosteneinsparungen aufgrund steigender Öl- und Gaspreise. Für den vom Tourismus geprägten Ort sowie für die Anwohner stellt die Anlage eine wesentliche Verbesserung der Situation dar. Mit der Umstellung auf das Nahwärmesystem werden in Gut Ising jährlich ca. 893 to Kohlendioxid (CO2) und 8.800 kg Schwefeldioxid (SO2) an umweltzerstörenden Emissionen vermieden!Wirtschaftlichkeit und Umweltbewusstsein im Einklang
Um den jährlichen Wärmebedarf des gesamten Gebäudekomplexes auf Gut Ising zu decken, werden ca. 1.100 to Biomasse benötigt. Diese Menge setzt sich zusammen aus ca. 50% Perdeeinstreumaterial, also reine, saubere Holzspäne vom Sägewerk, die nach ihrer nützlichen Verwendung im Stall gesammelt und dem Kessel zugeführt werden. Die restmenge des Brennstoffbedarfes besteht zu gleichen Teilen aus Waldhackschnitzeln und Sägerestholz oder Landschaftspflegeholz. Daraus folgt einerseits eine Stärkung der einheimischen Land- und Forstwirtschaft und andererseits eine Verringerung schädlicher Emissionen mit der Option auf verstärkte Kosteneinsparungen aufgrund der zu erwartenden Preissteigerungen für Öl- und Gas.System und Technik des Bioheizwerks
Mit dem Gesamtwärmekonzept in Ising werden alle Gebäude über ein Nahwärmenetz aus einem zentralen Biomasse-Kessel versorgt.In jedem Haus ist eine kompakte Übergabestation vorhanden, die das Warmwasser (90° C / 50° C) über einen Plattentauscher an das hausinterne Heizungsnetz leitet. Als einzige Ölkesselanlage steht die bauseitig vorhandene Heizung im Haus "Salzburg" für den Redundanz- und Spitzenlastfall zur Verfügung. Als weiterer Wärmeabnehmer kommt noch das ehemalige Schloss Ising, in dem das Landschulheim des Zweckverbandes Bayerische Landschulheime mit Schule und Turnhalle untergebracht ist, hinzu.
Mit Hilfe eines hydraulisch betätigten Schubbodens werden die Holzhackschnitzel in einen ebenfalls hydraulisch betätigten Querförderer (Stoker) geleitet und von dort die gerade benötigte Hackschnitzelmenge in den Holzkessel befördert. Eine ausgeklügelte Steuer- und Regelelektronik sorgt dabei für einen vollautomatischen und weitgehend wartungsfreien Betrieb. Damit wird ein 900-kW-Holzkessel mit Vorschubrostfeuerung beschickt und so die nachhaltige ökologische Wärme aus Holz erzeugt.
Ein zweiter mit Öl befeuerter Reservekessel gleicher Leistung dient als Redundanz sowie zur Deckung des Spitzenwärmebedarfs an wenigen Tagen im Jahr. Eine technische Besonderheit stellt die Abgasreinigungsanlage dar, die dem Holzkessel nachgeschaltet ist. Hier wird der Staubgehalt im Rauchgas durch einen Multizyklon- und Gewebefilter mit Kalkeindüsung weit unter den gesetzlich vorgeschrieben Grenzwert auf 50 mg/m3 gesenkt. Die Abreinigung der Wärmetauscher und Filteranlage geschieht vollautomatisch.Modernste Technik im Einklang mit der Natur
Technische Daten
Anschlussleistung
ca. 2.000 kWWärmehöchstlast
ca. 1.100 kWWärmerzeugung aus Biomasse
ca. 2.620 MWhWärmerzeugung aus Öl
ca. 75 MWhKesselleistung Biomasse
900 kWbei Vollbenutzung
2.900 hKesselleistung Öl
(für Spitzenlast und Reserve)1.100 kW
Erzeugungsleistung gesamt
2.000 kWTrassenlänge Nahwärmenetz
800 mSilogröße
250 m3Biomasse
heimisches Hackgut aus Pferdeeinstreu (Sägespäne) :ca. 2.000 srm/Jahr
Land- und Forstwirtschaft
ca. 1.000 srm/JahrSägewerke und Landschaftspflege
ca. 1.000 srm/Jahrsrm = Schüttraummeter (Werte gerundet)
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Computerunterstütztes Visualisierungssystem
Die gesamte Anlagentechnik wird laufend durch ein Energie- und Visualisierungssystem computer- überwacht und entsprechend dem Energiebedarf laufend optimiert. Dieses System erledigt zuverlässig Störungs- und Wartungskontrollaufgaben. Es bringt höchsten Komfort, sowie technische und wirtschaftliche Sicherheit durch eigenständige Energieabrechnungen.